Aceton: Verwendung und Einsatzgebiet

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Im Jahr 1606 stellte der Arzt und Chemiker Andreas Libavius erstmalig Aceton her. Die chemische Verbindung gehört zur Gruppe der Ketone. Sie ist ein Oxidationsprodukt von sekundären Alkoholen. Das farblose, leicht brennbare Aceton hat einen himbeerähnlichen Geruch. Es lässt sich mit Wasser und den meisten organischen Lösungsmitteln in beliebigem Verhältnis mischen.

Die Einsatzgebiete von Aceton sind vielfältig

Aceton verwenden private Haushalten und die Industrie. Die Chemikalie ist leicht toxisch, aber nicht krebserregend. In der Natur kommt sie beim Gärungsprozess von beispielsweise Himbeeren vor.

  • Lösungsmittel: Aceton ist ein Lösungsmittel für Harze, Fette und Öle. Mit Aceton lassen sich wasserfester Edding und Verschmutzungen wie Insektenreste entfernen. In den meisten Nagellackentfernern ist die Chemikalie enthalten. Aceton löst einige Kunststoffe wie zum Beispiel Styropor.
  • Extraktionsmittel: Das organische Lösungsmittel extrahiert Stoffe wie Celluloseacetat und Kolophonium. Celluloseacetat dient der Weiterverarbeitung zu Textilfasern und Geweben. Der feste Bestandteil einiger Baumharze, das Kolophonium, findet beispielsweise in der Elektronik beim Löten Anwendung.
  • Abbeizmittel: Aceton dient dem Abbeizen von Öl- und Lackfarben.
  • Entfetten: In der Elektronik dient Aceton der Entfettung von Platinen. Lackierer verwenden die Chemikalie zur Oberflächenreinigung des Autos vor der Lackierung. In Privathaushalten entfettet Aceton die Oberflächen von (Garten-)Möbeln.
  • Inhaltsstoff für Kunststoffkleber: Das Klebemittel ist in Aceton gelöst. Durch Verdampfung härtet der Kleber aus. Andere Klebstoffe wie Sekundenkleber lösen sich durch Aceton auf.
  • Herstellung von Polymethylmethacrylat (PMMA): Die Rohstoffe zur Herstellung von Acrylglas sind Aceton, Methanol, Schwefelsäure und Cyanwasserstoff. Durch Polymerisation entsteht das Endprodukt Plexiglas.

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