Die besten Heckenpflanzen für den Garten

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Eine Hecke eignet sich als Sichtschutz. Im Gegensatz zu einer Mauer ist sie preiswerter und bei guter Pflege langlebiger als klassische Holzwände. Sie bewahrt den natürlichen Charme des Gartens. Gleichzeitig erfreut sie Tiere und Insekten. Bis sie einen guten Schutz vor neugierigen Blicken der Nachbarn bietet, dauert es je nach Gewächs mehrere Jahre. Sie besitzen unterschiedliche Ansprüche an den Boden und die Pflege. Neben immergrünen Heckenpflanzen gibt es Varianten, die im Winter ihre Blätter verlieren. Daher ist es wichtig, dass Sie sich vorab Gedanken über die richtige Bepflanzung machen. Wir geben einen kleinen Überblick über die verschiedenen Heckenpflanzen.

Die fünf beliebtesten Gewächse

Eibe (Taxus baccata)

Die immergrüne Eibe (Taxus baccata) ist langlebig und unkompliziert. Sie wächst an nahezu jedem Ort, ob sonnig oder schattig. Die Pflanze gedeiht unter Bäumen sowie in stark durchwurzelten Gebieten. Die Gehölze schneiden Sie einmal im Jahr. Sie vertragen radikale Schnitte. Nachteilig ist der langsame Wuchs, der je nach Pflanzengröße mehrere Jahre dauert. Danach erfreuen Sie sich an einer bis zu vier Meter hohen Hecke. Vorsicht gilt vor den Früchten. Sie sind hochgiftig.

Abendländischer Lebensbaum (Thuja occidentalis)

Dieses Gewächs bevorzugt humusreichen, leicht feuchten Boden. Es benötigt einen sonnigen Standort, um bis zu vier Meter hochzuwachsen. Sie erhalten eine frostharte, windfeste Hecke mit dichtem Sichtschutz. Das Gehölz wächst schnell. Daher benötigt es zweimal im Jahr einen Schnitt.

Feldahorn (Acer campestre)

Diese Pflanzen sind preisgünstig. Sie wachsen auf fast allen Böden. Die Gehölze mögen es leicht schattig bis sonnig. Der Ahorn wächst schnell. Er ist beständig gegenüber Hitze, Trockenheit und Wind. Ein starker Rückschnitt macht ihm nichts aus. Im Winter verliert die Hecke seine Blätter. Ein Nachteil: Der Feldahorn ist anfällig für Mehltau.

Scheinzypresse (Chamaecyparis)

Diese Heckenpflanze fühlt sich an halbschattigen oder sonnigen Orten wohl. Sie ist schattenverträglich, windfest und wächst schnell. Nach ein paar Jahren misst sie zwei bis vier Meter. Sie erhalten eine kompakte Hecke mit blickdichten Nadeln. Für die Pflege reicht das ein- bis zweimalige Verschneiden pro Jahr aus.

Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus)

Der Kirschlorbeer wächst in sonnigen oder schattigen Gebieten. Er erreicht eine Höhe von maximal zwei Metern. Die Pflanzen sind ein hübscher Blickfang. Für den Verschnitt nutzen Sie eine mechanische Heckenschere, um die Blätter nicht zu zerstören. Vorsicht gilt bei Samen und Blättern. Sie sind giftig. Schnittreste gehören nicht auf den Kompost, sondern in den Restmüll.

Wann ist die beste Zeit, um eine Hecke zu pflanzen?

Empfehlenswert ist der Frühherbst. Bei günstigen Witterungsbedingungen wurzeln die Pflanzen. Dadurch wachsen sie schneller als Heckenpflanzen, die Sie erst im Frühling setzen. Wichtig ist, dass Sie frostempfindliche Gehölze nicht zu spät einsetzen. Wachsen Glanzmispel, Eibe und Kirschlorbeer nicht an, tragen sie in der kalten Jahreszeit Schäden davon. Diese Gewächse setzen Sie bevorzugt im Frühjahr. Kaufen Sie Varianten mit Topfballen, pflanzen Sie diese bei guter Bewässerung auch im Sommer.

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